Ortsgruppe Pyrbaum

Peter Sonntag

Hauptstr. 11

90602 Seligenporten

                                       E-Mail: petersonntag 358@gmail.com

 

 

Jahreshauptversammlung

Das Wahlergebnis:

1. Vorsitzender                   Peter Sonntag

2. Vorsitzende                    Barbara Furkert-Korsa

Kassier                               Hannelore Schnappauf


Machst du meinen Kasten sauber?

                                     Fledermausbetreuer gesucht!!

Wir benötigen für den Pyrbaumer Forst Fledermausbetreuer.

Die lichten, Insektenreichen Kiefernwälder rund um Pyrbaum bieten

Den Fledermäusen optimale Bedingungen. Derzeit hängen im Pyrbaumer Forst ca. 100 Fledermauskästen, u. es sollen neue dazukommen.

 

Die untere Naturschutzbehörde im Landkreis Neumarkt sucht interessierte und naturbegeisterte Menschen.

 

Kontakt: loos.elisabeth@landkreis-neumarkt.de

                                          Oder

Tel.          09181 – 470 393    (Do. u. Fr.)


Grundstücksbegehung am Dillberg

Waldspaziergang, Bericht der Ortsgruppe Pyrbaum/Postbauer-Heng über die besorgniserregenden Zustände in den Wäldern um Pyrbaum

In den Jahren 2010 bis 2013 hat unsere Ortsgruppe regelmäßige Begehungen in unseren Wäldern durchgeführt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse haben wir zusammengefasst, es werden dabei folgende Forderungen aufgestellt:

  • Zeitnahe Beseitigung von Rückständen!
  • Flächendeckende Rekultivierung der Rückegassen!
  • Befahren der Rückegassen nur in großen zeitlichem Abstand von ca. 20 Jahren!
  • Holzeinschlag nur außerhalb der Brutzeiten!

Die Ortsgruppe des Bund Naturschutz, Pyrbaum / Postbauer-Heng macht sich Sorgen um unseren Wald.

An vielen Stellen haben wir noch einen ökologisch wertvollen Wald mit jungen und älteren Bäumen, sowie Nadel- und Laubwand.
Wir mussten in den letzten Jahren jedoch feststellen, daß dies durch die intensive Forstwirtschaft negativ verändert wird.
Deshalb haben wir von 2010 bis 2013 Waldbegehungen durchgeführt um diese Veränderungen zu beobachten und zu dokumentieren.
Sehr wohl nehmen wir zur Kenntnis, daß auf einzelne schützenswerte Bäume Rücksicht genommen wird. Dennoch hat die profitorientierte Waldbewirtschaftung Vorrang.

Unsere Beobachtungen beziehen sich auf den Wald zwischen Pyrbaum und Rengersricht. Dabei handelt es sich überwiegend um Staatsforst.

Nächstes Thema sind die Hinterlassenschaften der Waldbewirtschaftung.

2010 konnte ich noch ein sehr positives Bild machen, in dem hinter gefällten Fichten mit Buchen aufgeforstet wurde.
Seit 2011 liegt hier jedoch ein Drahtverhau und das bis heute. Warum wird das nicht entsorgt bzw. recyceld?

An vielen Bäumen wurden früher Nistkästen angebracht und auch gepflegt.
Leider werden diese durch die heutige Art der Waldbewirtschaftung zerstört.
Warum ist das so?

Durch die Waldbewirtschaftung mit schweren Maschinen werden Entwässerungsgräben zugeschüttet. Dadurch entsteht Staunässe.
In der Folge sterben Bäume ab und es entsteht ein Feuchtbiotop. Das ist zwar aus Naturschutzsicht positiv, fraglich ist, ob es aus forstwirtschaftlicher Sicht gewollt ist.
Denn ein Biotop sollte dann nicht mehr zerstört werden!

Die moderne Waldbewirtschaftung arbeitet in sog. Rückegassen in denen sich die schweren Maschinen, vor allem der Harvester, bewegen.
Das wäre kein Problem, wenn dies in großen zeitlichen Abständen geschehen würde.
Leider geschied dies jedoch im Abstand von 2 bis 3 Jahren. In dieser Zeit hat der Wald bzw. die Rückegasse keine Chance sich zu erholen. Der Wald kommt nicht zur Ruhe.

Sinnvoll wäre, die Rückegasse zu fräsen, anzusäen und dann 20 Jahre nicht mehr zu befahren.

Der Wald ist auch Erholungsraum für die hier lebenden Menschen. In der Gemeinde Pyrbaum wurden deshalb auch Wanderwege ausgewiesen.
Dies Wege sollten allerdings auch begehbar sein und nicht durch sehr groben Schotter und eine stark gewölbte Oberfläche zum Hindernislauf werden.