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Moorfest 2017 in Ollertshof

Moorfest wird immer beliebter

 

Das alljährliche „Moorfest“ des BUND Naturschutz, Kreisgruppe Neumarkt wird immer beliebter. Die „Hauptattraktion“ bilden dabei die Führungen durch das Deusmauerer Moor. Daneben gab es alles über den Biber zu bestaunen, die Kinder konnten sich in Binokularen kleine Insekten ganz groß betrachten, die „Bienenkiste“ fand großes Interesse und natürlich war das Kuchenbüffet den ganzen Nachmittag über der Hauptanziehungspunkt.

Josef Guttenberger und sein Team hatten in aufwendiger Vorbereitung eine Strecke vorbereitet, die einen kleinen Ausschnitt des Moores erfahrbar machte. Himmelsleiter, Sumpfkratzdistel und Bittersüßer Nachtschatten waren einige der Pflanzen, die speziell hier vorkommen. Die Allgegenwart des Bibers konnten die Teilnehmer erleben, auch wenn die scheuen Tiere selbst im Verborgenen blieben. Allerdings gab es eine mächtige Biberburg zu bestaunen. Und es wurde sehr deutlich, dass der Biber nicht nur bei den Kindern sehr beliebt ist und bei der Bevölkerung viel Sympathie geniest. Die „Moorführer“ Erika Jäger, Kerstin Nickel Bielaczek, Gabi Bayer und Josef Guttenberger hatten viele Fragen zu beantworten und nicht selten berichteten die Teilnehmer, dass sie schon lange in der Umgebung wohnten, aber jetzt zum ersten Mal das Moor erlebten. Gerade Familien mit Kindern und Enkeln aus den umliegenden Gemeinden bekundeten sehr deutlich, dass sie diesen Heimatraum liebten und ihnen der Schutz der Natur sehr am Herzen liege. Sie zeigten sich begeistert von diesem einzigartigen Lebensraum vor ihrer Haustür.

Genauso erging es den Kindern und Jugendlichen, für die Hubert Schraml eine spezielle Route für ausgearbeitet hatte. Er war an diesem Nachmittag am häufigsten im Einsatz, um die jungen Naturforscher, teilweise in Begleitung ihrer Eltern, durch das Abenteuer „Moor“ zu führen.

Und wer keine Gummistiefel anziehen wollte, konnte dennoch in faszinierenden Bildern schwelgen, die Hubert Schraml im Laufe der Jahre im Moor gemacht hat und in einem repräsentativen Querschnitt auf drei Stellwänden vorstellte.

Sarah und Marco Heydolph präsentierten die Bienenkiste mit allem, was dazu gehört. Sie erklärten fachkundig die Möglichkeiten mit dieser Art der Bienenhaltung, die keinen so großen Aufwand erfordert wie die normale Imkerei und dennoch eine große Bestäubungsleistung garantiert, was bei den derzeitigen Bienenproblemen sehr zu begrüßen ist. Der BUND Naturschutz nimmt den Rückgang der Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sehr ernst und will mit einer Vielfalt an Maßnahmen diese besorgniserregende Entwicklung stoppen.

Mit Begeisterung beschäftigten sich viele Kinder mit der Welt der kleinen Tiere. Mit dem Binokular konnten sie das Bein einer Hummel in 20-facher Vergrößerung betrachten. Barbara Lattrell verstand es, den kleinen Naturforschern immer wieder neue Geheimnisse aufzuzeigen.

Eine große Auswahl an Kuchen erwartete die Moorwanderer. Sie konnten sogar unter glutenfreien und milcheiweißfreien Gebäcken aussuchen und bei einem Blick auf das Deusmauerer Moor das Gespräch mit Freunden genießen.