Waldwanderung

Waldwanderung bei Velburg mit Harald Gebhardt, Bereichsleiter Forsten im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Treffpunkt: Naturbad, Altenveldorf In Neumarkt um 13.15 Uhr am Parkplatz, Freystädter Straße - Fahrgemeinschaften.

Datum
22.10.2017

Ort
Velburg

Grundschüler bauen Insektenhotel

Acht Insektenhäuser zieren seit einigen Tagen den Hof und den Garten der Grundschule Woffenbach. Am Anfang stand die Idee von Schulleiter Dr. Mayr, Hilfen für Insekten im Schulbereich zu erstellen, vor allem für die Insekten, die bei der Bestäubung wichtige Dienste leisten und dafür sorgen, dass Obst und Gemüse reifen, aber auch die Blumenwelt befruchten. Er wandte sich an Alfons Greiner vom Bund Naturschutz, mit dem er schon in der Vergangenheit erfolgreich zusammengearbeitet hatte.

Beide waren sich schnell einig, dass jede Klasse „Ihr“ Insektenhaus bekommen sollte. Und auch die Befüllung und Betreuung ist künftig Aufgabe der jeweiligen Klasse. Nachdem alle Materialien besorgt waren, schleiften, bohrten, schraubten und werkelten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b zwei Schultage lang unter der sachkundigen Anleitung von Herrn Alfons Greiner. Unterstützt wurden die fleißigen Handwerker noch von drei FOS-Praktikanten, Frau Fuchs und Herrn Dr. Mayr.

Am Ende waren sie dann auch fertig, die acht Insektenhotels, die im Rahmen eines Mikroprojekts der Stadt Neumarkt entstehen sollten.

Über die Pfingstferien hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe erhalten, das nötige Material für die Befüllung zu sammeln. Dabei wurden auch die neuesten Erkenntnisse aus der Gartenbau-Abteilung des Landratsamtes mit einbezogen. Und dann war es so weit: jede Klasse konnte sich auf dem Schulgelände einen passenden Platz für ihr Insektenhaus aussuchen. Wichtig dabei war, dass die Ausrichtung des Insektenhotels nach Süden oder Südosten gewährleistet war, denn dies sind die bevorzugten Anflugsrichtungen der Hummeln und Wildbienen, die darin ihre Nachkommen unterbringen sollen.

Neben dieser praktischen Arbeit erhielt jede Klasse auch noch eine Einführung zum Thema Nutzinsekten. Die Kinder können jetzt im Laufe der Zeit hautnah beobachten, wer denn alles in so ein Insektenhaus einzieht und dieses als Brutstätte nutzt. Und

Alfons Greiner. Unterstützt wurden die fleißigen Handwerker noch von drei FOS-Praktikanten, Frau Fuchs und Herrn Dr. Mayr.

Am Ende waren sie dann auch fertig, die acht Insektenhotels, die im Rahmen eines Mikroprojekts der Stadt Neumarkt entstehen sollten.

Über die Pfingstferien hatten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe erhalten, das nötige Material für die Befüllung zu sammeln. Dabei wurden auch die neuesten Erkenntnisse aus der Gartenbau-Abteilung des Landratsamtes mit einbezogen. Und dann war es so weit: jede Klasse konnte sich auf dem Schulgelände einen passenden Platz für ihr Insektenhaus aussuchen. Wichtig dabei war, dass die Ausrichtung des Insektenhotels nach Süden oder Südosten gewährleistet war, denn dies sind die bevorzugten Anflugsrichtungen der Hummeln und Wildbienen, die darin ihre Nachkommen unterbringen sollen.

Neben dieser praktischen Arbeit erhielt jede Klasse auch noch eine Einführung zum Thema Nutzinsekten. Die Kinder können jetzt im Laufe der Zeit hautnah beobachten, wer denn alles in so ein Insektenhaus einzieht und dieses als Brutstätte nutzt. Und wer weiß, vielleicht wird ja dann gemeinsam mit Mama und Papa das nächste Insektenhaus für den eigenen Garten geschaffen!

 

Warum ausgerechnet Insektenhäuser?

Insektenhäuser, oft auch als Insektenhotels bezeichnet, sind in erster Linie keine Wohnquartiere für Wildbienen, sondern ihre Kinderstube. Sie sind nützliche und leicht zu beobachtende Tiere und sind mit ihrer faszinierenden Lebensweise geeignet, sowohl Kinder als auch Erwachsene für die Natur zu begeistern und für die Naturbeobachtung zu gewinnen. Somit wird auch der Schulhof zu einem sinnvollen Standort für Insektenhotels.

 

Sie sind aber dennoch nur ein bescheidener Beitrag des Menschen, Strukturen zu schaffen, die in der Natur nicht mehr ausreichend vorhanden sind. Und da die einzelnen Wildbienenarten unterschiedlichste Ansprüche an ihre Kinderstube stellen, werden die Insektenhotels auch mit einer Vielzahl an Materialien gefüllt.

wer weiß, vielleicht wird ja dann gemeinsam mit Mama und Papa das nächste Insektenhaus für den eigenen Garten geschaffen!

 

Warum ausgerechnet Insektenhäuser?

Insektenhäuser, oft auch als Insektenhotels bezeichnet, sind in erster Linie keine Wohnquartiere für Wildbienen, sondern ihre Kinderstube. Sie sind nützliche und leicht zu beobachtende Tiere und sind mit ihrer faszinierenden Lebensweise geeignet, sowohl Kinder als auch Erwachsene für die Natur zu begeistern und für die Naturbeobachtung zu gewinnen. Somit wird auch der Schulhof zu einem sinnvollen Standort für Insektenhotels.

Sie sind aber dennoch nur ein bescheidener Beitrag des Menschen, Strukturen zu schaffen, die in der Natur nicht mehr ausreichend vorhanden sind. Und da die einzelnen Wildbienenarten unterschiedlichste Ansprüche an ihre Kinderstube stellen, werden die Insektenhotels auch mit einer Vielzahl an Materialien gefüllt.

Insektenhäuser sind in Mode gekommen und das ist bitter nötig. Einerseits gibt es bei den Honigbienen Ausfälle und die Anzahl der Imker geht zurück. Andererseits fliegen Wildbienen selbst bei schlechtem Wetter und bei Kälte. Somit vollbringen sie auch dann eine Bestäubungsleistung, wenn die Honigbiene nicht mehr fliegen kann. Und wenn die Bestäubung nicht mehr gewährleistet ist, müssen wir Ernteausfälle oder

zumindest Ernteeinbußen verkraften. Wildbienen sind im Gegensatz zur Honigbiene keine staatenbildenden Insekten, sondern Einzelgänger. Jede Biene und Hummel ist nur für ihre eigenen Eier verantwortlich. Die Kinderstube ist meistens eine Röhre, die von den einzelnen Arten unterschiedlich präpariert, der Mensch würde sagen eingerichtet, wird. Neben dem Ei kommt noch Pollen und Nektar in die Höhle, die danach verschlossen wird.

Die Wildbienen sind relativ ungefährlich. Sie stechen so gut wie nie und auch dann ist ihr Stich wesentlich weniger schmerzhaft als bei einer Honigbiene oder Wespe. Zudem ist der Stachel bei vielen Wildbienen so kurz, dass sie damit nicht einmal die menschliche Haut durchstechen können.

Kinder können also bei Wildbienen ihren Forscherdrang so richtig ausleben. Sie erfahren vieles über eine Insektengruppe, die unter Insektenhäuser sind in Mode gekommen und das ist bitter nötig. Einerseits gibt es bei den Honigbienen Ausfälle und die Anzahl der Imker geht zurück. Andererseits fliegen Wildbienen selbst bei schlechtem Wetter und bei Kälte. Somit vollbringen sie auch dann eine Bestäubungsleistung, wenn die Honigbiene nicht mehr fliegen kann. Und wenn die Bestäubung nicht mehr gewährleistet ist, müssen wir Ernteausfälle oder zumindest Ernteeinbußen verkraften. Wildbienen sind im Gegensatz zur Honigbiene keine staatenbildenden Insekten, sondern Einzelgänger. Jede Biene und Hummel ist nur für ihre eigenen Eier verantwortlich. Die Kinderstube ist meistens eine Röhre, die von den einzelnen Arten unterschiedlich präpariert, der Mensch würde sagen eingerichtet, wird. Neben dem Ei kommt noch Pollen und Nektar in die Höhle, die danach verschlossen wird.

Die Wildbienen sind relativ ungefährlich. Sie stechen so gut wie nie und auch dann ist ihr Stich wesentlich weniger schmerzhaft als bei einer Honigbiene oder Wespe. Zudem ist der Stachel bei vielen Wildbienen so kurz, dass sie damit nicht einmal die menschliche Haut durchstechen können.

Kinder können also bei Wildbienen ihren Forscherdrang so richtig ausleben. Sie erfahren vieles über eine Insektengruppe, die unter den veränderten Gegebenheiten in unserer Landschaft leidet. Die zur Verfügung gestellten Nisthilfen sind für eine Reihe von Arten recht wertvoll. Es gibt aber auch andere Arten, die ausschließlich in natürlichen Biotopstrukturen siedeln. Aber was nützt letztendlich einer Wildbiene der Wohnraum, wenn der Nachwuchs nicht genügend Nahrung findet? Die Pflanzen, die den Tieren geeigneten Pollen und Nektar bieten, müssen ebenso vorhanden sein. Eine üppig blühende Forsythie bietet den heimischen Bienen keine Nahrung. Und auch viele der im Gartenkatalog so wunderschön abgebildeten gefüllten Blumen geben den Wildbienen keine Nahrung. Wichtig ist ein artenreiches Angebot an Blühpflanzen über die gesamte Vegetationsperiode hinweg. Wildbienen sind fast das gesamte Jahr anzutreffen. Hummeln bestäuben auch in kalten Wetterperioden, wenn Honigbienen im Stock bleiben. Während die Wildbienen je nach Art zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr anzutreffen sind, fliegen Hummeln monatelang. Mit einem artenreichen Angebot kann der Gartenbesitzer deshalb von Frühjahr bis Herbst die fleißigen Bestäubungshelfer beobachten.

Wer sich jetzt auch an den Bau eines Insektenhotels wagen will oder im Garten mehr Pflanzen für Wildbienen anbieten will, kann den veränderten Gegebenheiten in unserer Landschaft leidet. Die zur Verfügung gestellten Nisthilfen sind für eine Reihe von Arten recht wertvoll. Es gibt aber auch andere Arten, die ausschließlich in natürlichen Biotopstrukturen siedeln. Aber was nützt letztendlich einer Wildbiene der Wohnraum, wenn der Nachwuchs nicht genügend Nahrung findet? Die Pflanzen, die den Tieren geeigneten Pollen und Nektar bieten, müssen ebenso vorhanden sein. Eine üppig blühende Forsythie bietet den heimischen Bienen keine Nahrung. Und auch viele der im Gartenkatalog so wunderschön abgebildeten gefüllten Blumen geben den Wildbienen keine Nahrung. Wichtig ist ein artenreiches Angebot an Blühpflanzen über die gesamte Vegetationsperiode hinweg. Wildbienen sind fast das gesamte Jahr anzutreffen. Hummeln bestäuben auch in kalten Wetterperioden, wenn Honigbienen im Stock bleiben. Während die Wildbienen je nach Art zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr anzutreffen sind, fliegen Hummeln monatelang. Mit einem artenreichen Angebot kann der Gartenbesitzer deshalb von Frühjahr bis Herbst die fleißigen Bestäubungshelfer beobachten.

Wer sich jetzt auch an den Bau eines Insektenhotels wagen will oder im Garten mehr Pflanzen für Wildbienen anbieten will, kann sich an den Bund Naturschutz, Kreisgruppe Neumarkt wenden. Hier gibt es in Kürze eine Bauanleitung und eine Liste mit „bienenfreundlichen“ Pflanzen.

(BN, Bockwirtsgasse2, Tel: 21578, neumarkt@bund-naturschutz.de)


Zuerst wurden die Bretter glatt geschliffen, dann wurde gebohrt und geschraubt.


Zum Schluss wurde noch ein Gitter davor geschraubt und das Dach mit Dachpappe geschützt.


Jetzt ging es ans Befüllen der einzelnen "Zimmer" mit Tannenzapfen, Rundhölzern mit verschiedenen großen Löchern, Schilfrohrgeflecht, Lochziegel, Baumrindenteile oder Rindenmulch, leere Weinbergschneckenhäuser und anderen Naturmaterialien.


Voller Stolz präsentierten die acht Klassen ihr speziell gefülltes Insektenhaus, bevor sie sich einen Platz im Schulgelände suchten.


Für das Aufstellen, wie hier im Schulgarten, mussten dann doch Erwachsene ran.


Der Erfolg stellt sich oft schon nach wenigen Wochen ein. Hier ist deutlich zu sehen, dass einige Wildbienen ihre ausgescuhte Kinderstube bereits verklebt und damit vor ungebetenen Gästen gesichert haben.


Moorfest 2015

 

Infoabend am 20.05.2015

Fünf Öko-Modellregionen wurden Anfang 2014 durch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner offiziell ernannt: die Stadt Nürnberg mit den Landkreisen Nürnberger Land und Roth, die Oberpfälzer Steinwald-Allianz, der Gemeindeverbund Waginger See – Rupertiwinkel, die Region Isental sowie der Landkreis Neumarkt.

Der Bund Naturschutz, Kreisgruppe Neumarkt hat die Projektmanagerin Simone Spangler zu einem Informationsabend am Mittwoch 20. Mai um 19:30 Uhr im Gasthaus Plitvice in Neumarkt eingeladen.

Zwar ist der Anteil ökologisch bewirtschafteter Fläche mit 7,8 % im Landkreis Neumarkt im Vergleich zum bayernweiten Durchschnitt von 6,4 % bereits sehr hoch. Von mehr als einer etablierten Nische kann trotzdem nicht die Rede sein. Ziel ist es daher, ökologisch bewirtschaftete Flächen auszuweiten sowie biologische Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu fördern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, Bewusstsein für die Herkunft von Lebensmitteln beim Verbraucher zu schaffen. Ganz nach dem Motto „Bio aus der Region für die Region“. Damit werden Ideen und Forderungen des BN, die bis in die 80er Jahre zurückreichen, angegangen und gestaltet.

Wie dies im Landkreis Neumarkt realisiert werden soll, bzw. welche Projekte und Maßnahmen bereits umgesetzt werden, stellt Projektmanagerin Simone Spangler vor. Die Veranstaltung richtet sich an jeden, da es darum geht, was bei uns künftig auf den Teller kommt. Und es geht vor allem darum, was wir als Verbraucher für Wünsche formulieren und fordern.


Wanderung am 18.04.15 von Thann nach Neuhaus

 

Waldwanderung einmal anders

Vielfältige Eindrücke vermittelte die Frühjahrswanderung des Bund Naturschutz zu einigen ausgewählten Feldahornbäumen im Raum Thann südlich von Deining. Der Feldahorn wurde vom BN als Ziel ausgewählt, weil er der Baum des Jahres 2015 ist. Christian Wolf konnte viel Wissenswertes über den Feldahorn berichten und als Förster zeigte er den Teilnehmern viele bemerkenswerte Aspekte des Waldes an den Jurahängen. Er hatte Dr. Werner Robl mitgebracht, der manches zur historischen Entwicklung der Gegend und der Landschaft beitragen konnte.

Am südlichen Ortsausgang von Thann standen die Teilnehmer vor dem ersten stattlichen Exemplar eines Feldahorns. Als Waldbaum spielt er keine bedeutsame Rolle, da er langsam wächst und sich kaum gegen andere Baumarten durchsetzen kann. Er ist deshalb an Waldrändern und auch in Parks zu finden. Der Baum ist recht anspruchslos, denn durch sein verzweigtes Herzwurzelwerk kann er auch auf nährstoffärmeren und flachgründigen  Böden wachsen. An Kuppen und Hangkanten gedeiht er bevorzugt als Pionierbaumart.

Sein Holz wird zum Schnitzen und Tischlern sehr geschätzt und findet auch bei Parkettböden Einsatz. Bei schön gemaserten Stämmen sind hohe Preise zu erzielen.

Da nebenan eine Fichtenaufforstung stand, ging Christian Wolf auch gleich auf die vielen Waldbaufehler ein, die immer wieder beobachtet werden können. Die Fichte sei hier fehl am Platze und die steigende Anzahl an Starkwindereignissen wird den Waldbauern bei dieser Baumart nicht viel Freude bringen. Auch mit der Klimaerwärmung wird die Fichte große Schwierigkeiten bekommen. Darüber hinaus zeigte er den vielen Zuhörern immer wieder die schönen Aspekte des Frühlingswaldes: Buschwindröschen (weiß und gelb), Lerchensporn, Waldbingelkraut, Aronstab, Leberblümchen, Haselwurz und Lungenkraut waren nur einige Frühlingsblüher, die im Fichtenwald völlig fehlten.

Er lobte vor allem auch die Bereiche, die nicht einem in Reih und Glied normierten Stangenwald glichen, sondern der natürlichen Sukzession überlassen waren. Er verwies etwa darauf, dass es der Holunder ist, der den sauren Boden unter einer Fichte nach dem Hieb wieder für viele andere Arten nutzbar macht. Dieses Wissen ist enorm wichtig, kommt es aber bei den Waldbesitzern noch an?

Ein längerer Abschnitt führte über die Feldflur. Bei einem Halt bat Alfons Greiner vom Bund Naturschutz die Teilnehmer, aufmerksam zu hören: es war still! Früher hätten hier dutzende von Lerchen in der Luft ihr Lied gesungen. An diesem Nachmittag war es insgesamt nur eine! Der Rückgang der Wiesenbrüter ist eine große Sorge der Naturschützer, was auch von der bay. Staatsregierung bestätigt wird. Ohne eine neue Landwirtschaftspolitik ist dieser Trend jedoch nicht zu stoppen.

Am Ende der Wanderung stand noch ein Feldahorn westlich von Neuhaus, der einen Umfang von mehr als 3m aufwies und über dessen Geschichte mit den Teilnehmern aus der Umgebung diskutiert wurde.

Für den Herbst wurde eine weitere Wanderung zu ausgewählten Feldahornen angekündigt.


40-Jahr Feier am 19.07.2014

Die Kreisgruppe im Bund Naturschutz feierte im Mistelbacher Keller auf dem LGS-Gelände Jubiläum  und rückte aktuelle Themen in den Fokus. Gastredner waren Professor Dr. Hubert Weiger, Vorsitzender des Bundes Naturschutz in Bayern e.V., Landrat Willibald Gailler und Oberbürgermeister Thomas Thumann.

 

Infostand vor dem Rathaus am Samstag den 12.07.14

Der BN-Stand vor dem Rathaus war recht erfolgreich. Es gab drei Stunden Gespräche mit Passanten, wobei es einen ganz klaren Sieger gab: den Biber. Themen waren unter anderem: Windrad, Insektenhaus und auch das Hornissennest.


Moorfest 2014

Aktuelle Bilder zu unserem Moorfest 2014


Die Schule Seubersdorf erkundet das Moor

Die Schüler der vierten Klassen hatten als Belohnung für das eifrige Sammeln bei der Haus- und Straßensammlung für den Bund Naturschutz Neumarkt eine Führung durch das Deusmaurer Moor erhalten. Am Umwelttag war es endlich soweit. Mit Gummistiefeln und geeigneter Kleidung ausgerüstet starteten die zwei Klassen zunächst per Bus in Richtung Moor. In Deusmauer angekommen trennten sich die beiden Klasen. Eine Gruppe übernahm Frau Jäger, die andere Herr Guttenberger. Da es am Tag zuvor heftig geregnet hatte, war es gar nicht so einfach, sich durch das Moor zu kämpfen. Die Kinder kamen sich vor wie auf einer Urwaldexpedition. Die Gummistiefel erwiesen sich als unbedingt erforderlich. Schon bald zeigten sich die ersten Schlammfelder, was aber einigen Kindern auch sehr gefiel. Die Schüler erfuhren, dass hier viele einzigartige Tier- und Pflanzenarten beheimatet sind und sie konnten auch den verlassenen Damm eines Bibers bewundern. Sie bestaunten die unterirdischen Quellen, die die Feuchtigkeit im Moor bewirken und die bis zu 10 m in die Tiefe gehen.

Alle Kinder waren ganz begeistert von diesem Tag, an dem sie ein Stück Natur bewundern konnten, das manchen vorher noch fremd war. So nahmen  sich einige Kinder vor, in naher Zukunft einen Familienausflug ins Moor zu unternehmen.


Moorinfo

Aktuelle Bilder zu unserem Moorinfotag am 30.06.2013

Der Bund Naturschutz in Bayern e.V. ist heuer hundert Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass lud die Kreisgruppe Neumarkt die Bevölkerung, wie auch in den vergangenen Jahren zum Moorfest ein. Das Fest lockte wieder hunderte von Besuchern an, um Informationen zum Biber und zum Moor aus 1. Hand zu bekommen.

Auf der Wiese eines befreundeten Landwirts, der dankenswerterweise wieder eine gemähte Fläche zur Verfügung gestellt hatte, erlebten die Besucher einen abwechslungsreichen Nachmittag und konnten sich bei Kaffee und Kuchen über Natur und Umwelt austauschen.

Jeder Besucher mit Gummistiefeln war eingeladen, sich einer Führung anzuschließen, um einmal einige hundert Meter durch das Moor zu wandern. Hierbei erführen die Teilnehmer vieles über den Aufbau dieses Kalkflachmoores, über seine spezielle Pflanzenwelt und Erstaunliches über manches Tier, das seinen Lebensraum im Moor hat. Eine Charakterpflanze des Deusmaurer Moores ist die Himmelsleiter, eine Staude, die mannshoch wird und derzeit mit ihren blauen Blütendolden an manchen Stellen das Moor blau gefärbt hat. Die Himmelsleiter ist ein eiszeitliches Relikt, das im Landkreis Neumarkt in beiden Laabertälern zu finden ist und hier seine Hauptverbreitung in Bayern hat!

Der bekannteste Vertreter der Tierwelt ist der Biber, der seit knapp 20 Jahren hier wieder eine Heimat gefunden hat. Da die Tiere sehr scheu sind und sich kaum am Tag zeigen, konnten die Besucher anhand zweier ausgestopfter Tiere einen Eindruck von der Größe des Bibers gewinnen und auch das dichte Fell bestaunen und anfassen. Sehr beeindruckend waren die Nagezähne dieses größten europäischen Nagetieres. Damit gelingt es ihm, auch Bäume mit mehr als einen Meter Umfang zu fällen.

Vor allem bei den jungen Naturfreunden war der Ansturm auf den Biber sehr groß.
Für sie hatte die Kreisgruppe spezielle Kinderführungen direkt in den Lebensraum des Bibers vorbereitet. Hubert Schraml war den ganzen Nachmittag mit Führungen beschäftigt und begeisterte die Kinder auch die mitgekommenen Eltern für den Biber, seinen Lebensraum und die vom Biber geschaffene Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten.

Am Basteltisch von Claudia Hierl und ihren Helferinnen durften alle kreativen Kinder ein Biberamulett basteln. Mit dabei waren Holzspäne, die vom Biber stammten und die  Kinder gesammelt hatten.

Die Welt der kleinen Tiere eröffneten sich den Kindern an einem Tisch mit Becherlupen und Binokularen. Kerstin Nickel-Bielaczek gab fachkundige Hilfestellung für die kleinen Naturforscher, die ein selbst gefangenes Insekt oder vorbereitete Präparate in entsprechender Vergrößerung bestaunen konnten.

Viele faszinierende Fotos von Hubert Schraml vermittelten den Besuchern ein Bild davon, was das Deusmauere Moor alles zu bieten hat, wenn der Naturfreund etwas Geduld aufbringt und die Zeichen der Natur zu lesen versteht.

Besonderen Dank gilt den vielen freiwilligen Helfern. 

 

Am Biberstand

Unter Führung von Erika Jäger ist die nächste Gruppe unterwegs ins Moor

Die Himmelsleiter

Führung speziell für Kinder

Mit Binokularen kommen auch kleine Lebewesen groß heraus

Basteln nach Herzenslust

Haus- und Straßensammlung 2013 in Seubersdorf

Bei der diesjährigen Haus- und Sraßensammlung des Bund Naturschutz Neumarkt, sammelten die Schüler der 4. Klassen der Hauptschule Seubersdorf insgesamt 1.150,-- Euro. Der stellvertr. Vorsitzende Hubert Pfahl und Jutta Seipel aus der Geschäftsstelle dankten den Schülern für ihr eifriges Sammeln und überreichten Ihnen einen Gutschein für eine Führung durchs Deusmaurer Moor.

Interessiert lauschten die Kinder den Geschichten über das Wildkatzenprojekt des BN , den Biber und das Moor mit seiner einmaligen Tier- und Pflanzenwelt. Viele neugierige Fragen der Kinder zum Moor und dem Biber wurden von Hubert Pfahl beantwortet.

Wanderung am 03.10.12 im Lengenbachtal

Bilder zur Wanderung im Lengenbachtal

BN ehrt langjährige Krötensammler

Seit Jahrzehnten werden von der Kreisgruppe Neumarkt Amphibienrettungsmaßnahmen organisiert. Es wurde ein breites Netzwerk von vielen Ehrenamtlichen aufgebaut, die im Frühjahr mithelfen Kröten, Frösche und Molche zu retten.

Ohne diesen tatkräftigen Einsatz wäre unsere Amphibienpopulation deutlich geringer.

Eine Familie die am längsten dabei ist, ist die Familie Schneider aus Pirkach.
Diese betreut seit mehr als 20 Jahren den dortigen Amphibienübergang.

In Anerkennung dieser Verdienste möchte die Vorstandschaft der Familie Schneider herzlich danken.

Bei einer kleinen Feierstunde wurde Ihr eine Urkunde und ein Präsent überreicht.

 

Stellvertretend für alle Helfer wurden bei der Jahreshauptversammlung im März 2012 die langjährigen Amphibienschützer geehrt.

Übergang Meilenhofen                      Herr Ehrnsberger        15 Jahre
                   Loderbach                         Frau Schwemmer        10 Jahre
                                                                Frau Gimpl                      5 Jahre
                                                                Herr Schardt-Pachner  10 Jahre
                   Unterrohrenstatt               Frau Scharl                    10 Jahre
                   Mühlbach/Dietfurt             Frau Wittmann               10 Jahre
                                                                Frau Meier                      15 Jahre
                                                                Frau Schmidt                  10 Jahre
                    Müllerweiher/Pyrbaum   Herr Gehrlein                  10 Jahre
                    Stockweiher                      Frau Ibel                          10 Jahre
                                                                Fam. Schnappauf           10 Jahre
                                                                Herr Rüd                           10 Jahre
                                                                Herr Schwappach           10 Jahre
                                                                 Fam. Larsen-Lion          10 Jahre

 

 

Moorinfotag für Schulklassen

Die Grundschule Sengenthal und die 6. Klasse des Willlibald-Gluck-Gymnasiums hatten eine geführte Moorführung am Ollershof im Deusmaurer Moor.